Teilnehmerinnen und Teilnehmer Biographie

MURID AL-BARGUTI (Palästina / Jordanien)

Geboren 1944 in Der-Gessane , Palästina. In Ramallah ging er zur Schule, danach studierte er Englische Literatur an der Universität Kairo. Er unterrichtete als Lehrer und arbeitete bei verschiedenen Medien und Organisationen. Heute lebt er in Ramallah , Amman und Kairo. Er veröffentlichte mehr als fünfzehn Gedichtbände, zuletzt: „Blumen des Granatapfels“ (2000) und „Die Leute in ihrer Nacht“ (2002). Er gehört zu den grossen palästinensischen und arabischen Dichtern der Gegenwart. Über seine volksnahe Poesie wurden etliche Monografien verfasst. Seine Gedichte wurden in über zwanzig Sprachen übersetzt.

KHOLUD AL-FALAH (Lybien)

Die Dichterin, Journalistin und Übersetzerin (aus dem Englischen und Spanischen) lebt in Benghazi und ist in verschiedenen Kultur- und Frauenvereinigungen tätig. Sie veröffentlichte zwei Gedichtbände und nahm an mehreren arabischen Poesiefestivals teil. Sie ist als Herausgeberin des Literatur- und Kulturmagazins „La“ (Nein) tätig. Sie schreibt moderne Lyrik und ist in Lybien eine herausragende Vertreterin ihrer Generation. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Deutsch, Englische und Italienisch.

KADHEM AL-HAJAJ (Irak)

Geboren 1942 in Basrah , Irak. Studium der Arabische Sprache an der Universität Bagdad (1963–1967). 25 Jahre lang unterrichtete er Arabische Sprache als Lehrer. Der Dichter und Dramatiker veröffentlichte mehrere Gedichtbände und vier Theaterstücke und wurde mit diversen Literaturpreisen sowohl für Theater als auch für Poesie ausgezeichnet. Er gehört zu den bekannten Kulturschaffenden, die als Gegner des Regimes von Saddam Hussein in die Katakombenkultur des inneren Exils gingen und im eigenen Land blieben.

KHOLUD AL-MUA'LA (Arabische Emirate)

Geboren 1969 in Alsharja, Arabische Emirate. Sie studierte Bauingenieurwesen an Universitäten ihres Heimatlandes und in Großbritannien sowie Arabische Sprache an der Universität Beirut. Die Dichterin ist eine Kämpferin für Frauenrechte in der arabischen Golfregion. Sie veröffentlichte fünf Gedichtbände und nahm an verschiedenen arabischen und europäischen Poesiefestivals und Kulturveranstaltungen teil. Ihre Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Deutsch und Italienisch.

AICHA ARNAOUT (Syrien / Frankreich)

Geboren 1946 in Damaskus, Syrien. Sie studierte Französische Literatur an der Universität Damaskus und an der Universität Sorbonne in Paris, wo sie seit 1978 lebt. Teilnahme an mehreren Poesiefestivals in der arabischen Welt und Europa. Sie veröffentlichte acht Gedichtbände auf Arabisch und einen Lyrikband auf Französisch. Ihre Gedichte sind in Deutsche, Englische, Italienische und Französische übersetzt worden. Sie gehört zu den international bekannten arabischen Dichterinnen.

KURT AEBLI (Schweiz)

Geboren 1955 in Rüti (Kanton Zürich), lebt in der Nähe von Zürich. Er erhielt Stidendien vom Suhrkamp Verlag 1996 und vom Kanton Zürich 1997 sowie den Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung 2004 und die Auszeichnung des Kantons Zürich 2004. Zu seinen Veröffentlichungen zählen mehrer Prosabücher, Erzählungen und vier Lyrikbände, zuletzt „Ameisenjagd“ (Suhrkamp 2004).

ABDALLA BASCHRHIL (Saudi-Arabien)

Geboren 1951 in Mekka, wo er heute wieder lebt und arbeitet. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Kairo und Philosophie an der Universität Manila, Philippinen, bis zum Doktorat. Seit 1978 veröffentlichte er 19 Gedichtbände und drei Sammlungen mit literaturkritische Essays. Seine Gedichte wurden ins Englische, Französische, Deutsche und Spanische übersetzt. Er erhielt mehrere Literaturpreise sowohl in Ägypten als auch in anderen arabischen Ländern und stiftete einen Kulturpreis mit dem Namen seines Vaters.

SCHAUQI BZIA (Libanon)

Geboren 1951 in Zibqeen (Sour), Libanon. Er studierte in den Jahren 1969 bis 1973 Arabische Sprache an der libanesischen Universität und arbeitete dort bis 1982 als Lehrer. Bis ins Jahr 1992 war er als Journalist und Leiter im Kulturressort der Tageszeitung „ Assafeer “ in Beirut tätig. Der Lyriker schreibt seither weiterhin als Literaturkritiker für arabische Zeitschriften und Zeitungen. Er veröffentlichte bislang zehn Gedichtbände und wurde mit mehreren arabischen Poesiepreisen ausgezeichnet. Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Deutsch und Italienisch.

LUISA CASTRO (Spanien)

Geboren 1966 in Foz ( Lugo ) an der galicischen Küste, lebt in Santiago de Compostela . Dort studierte sie Hispanische Philologie, in Madrid Linguistik und Filmwissenschaften an der Columbia sowie New York University. Sie schreibt auf Galicisch und Spanisch. Freie Mitarbeiterin der Zeitungen „ABC“ und „El País “. Von 1994 bis 2000 lebte sie in Barcelona. Sie erhielt mehrere Preise, darunter den Poesiepreis Hiperión 1986, den Lyrikpreis König Juan Carlos 1988, den Romanpreis Azorín 2001 und den Prosapreis Torrente Ballester 2004. In der Schweiz erschien 2005 ihre Lyrikauswahl „ Baleas - Wale“ im teamart Verlag, Zürich.

ZLATKO KRASNI (Serbien-Montenegro)

Geboren 1951 in Sarajevo. Der Sohn tschechischer Vorfahren verbrachte seine Jugend- und erste Studienzeit in Addis Abeba, wo er Medizin wählte, dann wechselte er über zur Germanistik in Belgrad und Berlin. Der Lyriker, Essayist und Übersetzer nahm am weltweiten „Anna Blume“-Projekt der EXPO 2000 Hannover und an internationalen Poesiefestivals teil, u.a . in Argentinien und Kolumbien. Neben zehn eigenen Lyrikbänden, darunter das „Mitlesebuch 87. Gedichte“ ( Aphaia Verlag, Berlin 2005), und zwei Essaysammlungen veröffentlichte er mehr als 30 Einzeltitel, darunter Anthologien, von deutschsprachigen Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

DANIEL LEUWERS (Frankreich)

Geboren 1945 in Beaumont-sur-Oise , in der Nähe von Paris. Er hat zwölf Lyrikbände veröffentlicht. Als kritischer Essayist schrieb er über Rimbaud, Mallarmé , Pierre Jean Jouve , René Char sowie Yves Bonnefoy und unterrichtete an Universitäten in den USA, in Afrika und Frankreich. Von 1990 bis 1993 war er Kulturattaché der französischen Botschaft in Canberra, Australien. Teilnahme an mehreren internationalen Lyrikfestivals, u.a . in Trois-Rivières , Kanada. Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt, darunter Japanisch, Deutsch, Arabisch und Englisch.

MIGUEL MÁRQUEZ (Venezuela)

Geboren 1955 in Caracas, Venezuela. Er studierte Philosophie an der dortigen Katholischen Universität Andrés Bello und forschte am Lateinamerikanischen Studienzentrum Rómulo Gallegos , wo er eine Arbeit über den uruguayischen Denker Carlos Vaz Ferreira vorstellte. Er veröffentlichte mehrere Gedichtbände, darunter „A salvo en la penumbra “ (1999) und „ Linaje de ofrenda “ (2001). Seine Gedichte wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Seit 2003 leitet er das Weltpoesiefestival von Venezuela, im Kulturministerium den Verlag „El perro y la rana “.

ALBERTO NESSI (Schweiz)

Geboren 1940 in Mendrisio bei Chiasso , lebt heute als freischaffender Schriftsteller und Publizist in Bruzella . Schulbesuche in Mendrisio . Lehrerseminar in Locarno und Studium in Fribourg. Im Zürcher Limmat Verlag erschienen 1995 seine ausgewählten Gedichte „Mit zärtlichem Wahnsinn / Con tenera follia “ (italienisch-deutsch). Sein umfangreiches italienisches Werk wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter mit dem Schiller-Preis in den Jahren 1976, 1983 und 1986, Manzoni-Isolabella 1983, Lipp Suisse 2003 und Pro Helvetia 2005.

ADNAN ÖZER (Türkei)

Geboren 1957 in einer Küstenstadt am Marmara-Meer , lebt heute in Istanbul als Lyriker, Übersetzer aus dem Spanischen ins Türkische (darunter Esproncedra , José Martí , Rubén Darío, César Vallejo , Pablo Neruda und Pedro Shimose ), Journalist und Verleger. 1980 erhielt er den Preis der Türkischen Akademie der Schönen Künste und 1992 für seinen Lyrikband „Die Landkarte der Zeit“ den Türkischen Nationalpreis für Poesie Kemal Süreya . Er veröffentlichte fünf Gedichtsammlungen, wurde in viele Sprachen übersetzt, darunter ins Deutsche, Englische, Französische sowie ins Spanische, und ist Herausgeber der internationalen Literaturzeitschrift „ Kaçak “. 2005 nahm er am Weltpoesiefestival in Caracas, Venezuela, teil.

HELMI SALEM (Ägypten)

Geboren 1951 in Minofia , Ägypten, lebt heute in Kairo. Er studierte in den Jahren 1970 bis 1974 Journalismus an der Universität Kairo, Ägypten, und lebte in den Jahren 1980 bis 1982 in Beirut, Libanon. Zahlreiche Publikationen als Journalist in den palästinensischen Medien. Seit 1987 ist er Chefredakteur der Kairoer Kulturzeitschrift „ Adab wa naqed “. Er schrieb mehr als zehn Gedichtbände, darunter „Mittelmeer“ (1984), „Hier gibt es Blinde“ (2002) und „Grüße aus Edelstein“ (2003), wurde in zahlreiche Sprachen, darunter Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch, übersetzt und gehört zu den weithin bekannten arabischen Dichtern, die ebenfalls am Internationalen Poesiefestival in Medellín, Kolumbien, teilnahmen.

MATTHEW SWEENEY (Irland / England)

Geboren 1952 im irischen Küstenort Donegal , studierte in London und im süddeutschen Freiburg deutsche Literatur. Er veröffentlichte acht Gedichtbände, zuletzt „ Selected Poems“ (2002) und „ Sanctuary “ (2004), sowie Kinderbücher, darunter „Fuchs“ (deutsch, 2003, Berlin Verlag) und Gedichtsammlungen für Kinder. Seine Gedichte wurden mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Cholmondeley Award 1987 und dem Arts Council of England Writers ‘ Award 1999 . Er lebt in London, England, und immer wieder auch in Temesvar, Rumänien. Zurzeit ist er Stipendiat des DAAD-Künstlerprogramms in Berlin.

ROBERT SCHINDEL (Österreich)

Geboren 1944 in Bad Hall bei Linz, Österreich, lebt heute in Wien. Sein Vater wurde deportiert und im KZ Dachau ermordet. Seine Mutter überlebte das KZ Auschwitz und das KZ Ravensbrück, danach konnte sie ihren Sohn in Wien wiederfinden . Studium der Jura und Philosophie in Wien. Politische Aktivitäten in der „Kommune Wien“ und in „maoistischen“ Kreisen. Seit 1986 freier Schriftsteller, zahlreiche Publikationen: Gedichte, zuletzt „Fremd bei mir selbst“ (Suhrkamp 2004), Erzählungen, Romane, Hörspiele und Essays. Mehrere Literaturpreise, u.a . Erich-Fried-Preis 1993 und Eduard-Mörike-Preis 2000.

JOSÉ-FLORE TAPPY (Schweiz)

Geboren 1954 in Lausanne, wo sie heute lebt. Studium der Literatur an der Universität Lausanne. Wissenschaftliche Mitarbeiterin am dortigen Centre de recherches sur les lettres romandes . Sie übersetzte lateinamerikanische Poesie, ein Libretto von Arnold Schönberg/Hartleben und Gedichte von Erika Burkart und Anna Achmatova ins Franzöische . Sie veröffentlichte mehrere Gedichtbände, zuletzt „ Œuvres “ (französisch-arabisch) 2004, neben Essays und Herausgeberschaften. Sie wurde mit dem Poesiepreis C.F.Ramuz 1983 und dem UBS-Preis Fonds du Jubilé 1988 ausgezeichnet.

SABINE WEN-CHING WANG (Schweiz)

Geboren 1973 in Kreuzlingen. Sie studierte am dortigen Pädagogischen Seminar und einige Semester Sinologie und Kunstgeschichte Ostasiens in Zürich und Taipei. Heute lebt sie als Autorin in Zürich und schreibt Lyrik, Prosa und Dramatik. Sie erhielt dafür mehrere Literaturpreise, darunter den Preis der Schweizerischen Autorengesellschaft 2003, den Jurypreis der St. Galler Autorentage 2005 und den Förderpreis der Kulturstiftung Appenzell AR 2005.

ERNEST WICHNER (Rumänien / Deutschland)

Geboren 1952 in Guttenbrunn , Banat, Rumänien, lebt seit 1975 in Deutschland. Studium der Germanistik und Politologie an der Freien Universität Berlin. Autor, Literaturkritiker, Übersetzer aus dem Rumänischen ( u.a . Dumitru Tsepeneag , Ana Blandiana und Nora Iuga ). Von 1988 bis 2003 stellvertretender Leiter des Literaturhauses Berlin, seit März 2003 dessen Leiter. Mehrere Lyrikbände, zuletzt: „Die Einzahl der Wolken“ (rumänisch-deutsch, Bukarest 2003) und „Rückseite des Gestern“ (Zu Klampen /Edition Postskriptum, Lüneburg 2003). 2005 erhielt er den Übersetzerpreis für Europäische Poesie der Stadt Münster.

KATHY ZARNEGIN (Iran / Schweiz)

Geboren 1964 in Teheran, Iran, lebt seit 1979 in der Schweiz. Sie studierte Philosophie in Basel und promovierte in vergleichender Literaturwissenschaft in Zürich. Sie ist ausgebildete Psychoanalytikerin, Mitbegründerin des Lacan Seminar Zürich sowie Autorin von zahlreichen Artikeln, Aufsätzen und literarischen Publikationen. Sie veröffentlichte „Tierische Träume“ (Max Niemeyer Verlag 1998) und „buchstäblich traurig“ (Herausgeberin, Schwabe Verlag 2004). Im Herbst 2006 erscheinen ihre Gedichte im Frankfurter Verlag Brandes & Apsel .

OMAR IHSAS (Sudan)

Geboren 1956 in Darfur , Sudan. Er studierte Musik im Sudan und in Ägypten. Er komponierte mehrere musikalische Werke, die als CD herausgegeben wurden, und erhielt dafür zahlreiche Musikpreise in der arabischen Welt. 1996 begründete er ein eigenes Musikensemble. Er unternahm mehrere Konzertreisen durch Europa und die USA.

JUANA BURGHARDT (Argentinien / Deutschland)

Geboren 1963 in Buenos Aires, Argentinien. Sie siedelte 1984 nach Europa über und lebt heute als Literaturübersetzerin und Dozentin für Fremdsprachen in Stuttgart. Neben Lesungen auf internationalen Poesiefestivals in Lateinamerika, Europa und Asien übersetzt sie zeitgenössische Lyrik, Prosa und Essayistik aus dem Spanischen ins Deutsche, darunter Ángela García, Memo Ánjel und Luisa Castro, sowie aus dem Deutschen ins Spanische, darunter Galsan Tschinag und Esther Dischereit . Mitherausgeberin und Mitübersetzerin der Gesamtwerkausgabe von Antonio Porchia (Tropen Verlag, Berlin 2005). Mitarbeiterin des Übersetzerteams und internationale Koordinatorin des Poesiefestivals „Al-Mutanabbi“.

TOBIAS BURGHARDT (Deutschland)

Geboren 1961 in Essen-Werden. Nach längeren Aufenthalten in La Paz, Bolivien, und Buenos Aires, Argentinien, lebt er heute als freier Schriftsteller und Übersetzer in Stuttgart. Koordinator des Projekts „Anna Blume“ (Kurt Schwitters) der EXPO 2000 Hannover und Mitorganisator mehrerer Poesiefestivals in Lateinamerika und Europa. Er veröffentlichte mehrere Lyrikbände, darunter seine Fluss-Trilogie „Flussabwärts, flussaufwärts“ (1996), „Flussufer“ (2001) und „Flussinseln“ (2005). Seine Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und in Zeitschriften und Zeitungen veröffentlicht. Mitarbeiter beim Übersetzerteam und internationaler Koordinator des Poesiefestival „Al-Mutanabbi“.

GÜNTHER ORTH (Deutschland)

Geboren 1964 in Ansbach. Studium der Islamwissenschaften, Geographie, Soziologie und Arabistik in Erlangen, Berlin, Leipzig, Kairo und Damaskus. Tätigkeit als Dozent, Übersetzer und Dolmetscher für Arabisch und in der Forschung. Er lebt in Berlin und veröffentlichte zahlreiche Übersetzungen aus dem Arabischen ins Deutsche, darunter „Gesichter und Orte: Moderne Erzählungen aus dem Jemen“ sowie zur Erzählliteratur aus Syrien, und aus dem Deutschen ins Arabische (Buch und Film). Er ist Mitglied der Festivalfamilie, Mitarbeiter beim Übersetzerteam und Moderator sowie Dolmetscher der Gesprächsrunde „Poesie & Politik“ im Schweizerisch-Arabischen Kulturzentrum.

USAMA AL-SHAHMANI (Irak)

Geborgen 1971 in Nassaria , Irak. 1988-92 studierte er Arabische Sprache und Literatur an der Universität Bagdad. 1995-98 Magisterstudium der modernen Literatur an der Universität Basra . Zahlreiche Veröffentlichungen in arabischen Zeitschriften.

ANNA KARGER (Österreich)

Geboren 1957 in Wien. Klassische Tanzausbildung an den Musikhochschulen Wien und München. 1981-89 in Zürich als freischaffende Tänzerin und Schauspielerin. 1981-83 Weiterbildung am Teatro Studio in Rom (Schauspiel, Mime). Seit 1997 Studium der Germanistik und Altphilologie in Zürich.

PAUL DORN (Schweiz)

Geboren 1964 in Bern, aufgewachsen in Olten und Sarnen . 1985-89 Schauspielstudium an der Folkwangschule Essen. 1989-94 mehrere Engagements in Deutschland. Seit 1999 lebt und arbeitet er in Zürich. Ab 2003 Bühnentechniker am Schauspielhaus Zürich, freie Licht- und Kunstprojekte sowie Lesungen. Mitglied der Festivalfamilie seit 2002.

TAHANI SALIM (Palästina)

Geboren 1967 in Palästina. 1985 Schauspielstudium und Beginn ihrer Theaterarbeiten in Amman. Dort begründete sie mit Freunden das „Volkstheater Amman”. Seit 2002 lebt und arbeitet sie in Zürich. Auftritte in verschiedenen deutsch-arabischen Theaterstücken des Maralam-Theaters .

URSULA BACHMAN (Schweiz)

Geboren 1963 in Zug. Kunststudium in Luzern und Birmingham, GB (Master of Fine Arts). Atelieraufenthalte in New York und Kairo. Freischaffende Künstlerin in Zürich. Professorin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Luzern. Seit 2004 Mitglied der Schweizerischen Unesco-Kommission , Sektion Kultur. Seit 1990 Ausstellungstätigkeit im In-und Ausland. Werke in verschiedenen Sammlungen und im öffentlichen Raum ( u.a . Staatsarchiv Luzern, Bahnhofplatz Zofingen, Eichhof Luzern). Mitglied der Prog rammgruppe und Gestaltung von Plakaten und Programmheften des Poesiefestivals „Al-Mutanabbi“. Mitglied des Strategieteams des Schweizerisch-Arabischen Kulturzentrums in Zürich und Bagdad.

ALI AL-SHALAH (Irak)

Geboren 1965 in Babylon. Studium der Literaturwissenschaften in Bagdad, Amman und Bern. Kulturredaktor bei Zeitungen und Zeitschriften in Bagdad, Ammann und Zürich. Seit 1997 Leiter des Schweizerisch-Arabischen Kulturzentrums in Zürich und Bagdad (Neugründung 2003). Er ist freier Schriftsteller, Journalist und Übersetzer. Gründer und Leiter des Internationalen Poesiefestivals „Al-Mutanabbi“. Er erhielt den Preis „Bester arabischer moderner Dichter 2003“ des As-Sila-Festivals in Marokko. Seine Gedichte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Er veröffentlichte verschiedene Bücher über Literatur und mehrere Lyrikbände, darunter „Babylonische Dämmerung“ (deutsch-arabisch, 2004).

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