Heft des Festivals - Al-Mutanabbi 2012

 
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12. Internationales Poesiefestival Al-Mutanabbi 2012

9. – 11. November 2012, Zürich

 Das 12. Internationale Poesiefestival Al-Mutanabbi findet vom 9. – 11. November 2012 in Zürich statt. 17 Lyriker und Lyrikerinnen aus 11 Ländern lesen und diskutieren. Das Festival widmet sich dem Thema „Poesie und Mythos“. In der Diskussion vom 10. November wird die Rolle der Mythen in der zeitgenössischen Poesie debattiert, und wie die moderne arabische und die westliche Poesie die Mythen behandeln.

 

Poesie und Mythos

Die Mythen dienen der Poesie seit jeher als Metapher und sie waren eine der bedeutendsten Grundlage. Einige Theorien besagen auch, dass die Poesie durch die Mythen entstanden sei, wie die griechischen Mythen oder diejenigen Mesopotamiens. Dabei sind die Mythen und die Poesie nicht voneinander zu trennen. Die Mythen verhelfen der Poesie zu einer grossen Vieldeutigkeit, und die Poesie vermag es ihrerseits, aus der Realität heraus neue Mythen zu schaffen.
Daneben sind Mythen vielleicht die einzige Erzählform, die durch sämtliche Kulturen hindurchgeht. Die Namen ändern sich, die Geschichten bleiben sich jedoch ähnlich. Die Mythen bilden darum eine gemeinsame Wurzel für alle Kulturen, sie sprechen eine Sprache, die alle verstehen, und die über die Kulturen hinweg vergleichbar ist.
Während die moderne Poesie sich grösstenteils von festgelegten rhythmischen Formen gelöst hat, hat sie den Bezug zu den Mythen behalten und weiterentwickelt.

Interessant ist nun, der Frage nachzugehen, wie z.B. die moderne arabische und die westliche Poesie die Mythen behandeln, obwohl es sich im Grunde genommen um die gleichen Mythen handelt. Welche Rolle spielen die Mythen in der zeitgenössi-schen Poesie, und in welchen Kontext sind sie gebettet?

Diese Fragen werden an der Diskussion vom 10. November um 16 Uhr, vor den Lesungen am Abend stattfindet, debattiert. An dieser Diskussion nehmen sämtliche Lyrikerinnen und Lyriker teil, wobei zu Beginn einige von ihnen ihren Bezug zur Thematik kurz präsentieren (und diese Texte auch auf Arabisch und Deutsch übersetzt werden; siehe Programm).

Zentrum Karl der Grosse, Kirchweg 14, 8001 Zürich
Lesungen am 9. und 10. November: 19.30 Uhr (Grosser Saal)
Lesung am 11. November: 17 Uhr (Erkerzimmer)
Diskussion am 10. November: 16 Uhr (Grosser Saal)

 

12. Internationales Poesiefestival Al-Mutanabbi

 

9. - 11. November 2012, Zürich

Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich

 

 

Programm

 

Lesungen vom Freitag, 9. November – 19.30 Uhr

 

 

1. Ashraf Amer                                              Ägypten

 

2. Angeliki Sigourou                                      Griechenland

 

3. Pietro Montorfani                                       Schweiz

 

4. Mohammed Miloud Gharrafi                     Marokko/Frankreich

 

5. Evelyn Schlag                                           Österreich

 

6. Florian Vetsch (Text, Schweiz) mit Amsel (Bild, Schweiz), Christian Berger (Oud, Schweiz) und Abdenbi Sarroukh (Übersetzung, Marokko): Tanger Trance

 

 

 

Diskussion vom Samstag, 10. November – 16 Uhr

 

Ashjan Hendi                                                 Saudi-Arabien

 

Salah Niyasy                                                 Irak/England

 

Sylviane Dupuis                                            Schweiz

 

Zingonia Zingone                                           Italien

 

 

 

Lesungen vom 10. November – 19.30 Uhr

 

1. Ashjan Hendi                                             Saudi-Arabien

 

2. Marc Hermann                                          Schweiz

 

3. Sabah Zouein                                             Libanon

 

4. Hemant Divate                                          Indien

 

5. Sylviane Dupuis                                        Schweiz

 

 

Ahmed Mukhtar (Oud)                      Irak/England

 

 

 

Lesungen vom Sonntag, 11. November – 17 Uhr

 

1. Salah Niyasy                                             Irak/England

 

2. Nathalie Schmid                                        Schweiz

 

3. Volker Sielaff                                             Deutschland

 

4. Pierre-Alain Tâche                                    Schweiz

 

5. Zingonia Zingone                                       Italien

 

6. Suleman Taufiq                                         Syrien/Deutschland

 

 

Die deutschen Übersetzungen werden von Lilly Friedrich und Paul Dorn gelesen.

 

Mit deutscher respektive arabischer Übersetzung

Büchertisch während des ganzen Poesiefestivals

Eintritt: Festivalpass 40 Fr., 2 Tage 25 Fr., 1 Tag 15 Fr.

(Ermässigte Preise AHV/IV/Kulturlegi/Arbeitslose/Studenten: 20 Fr. – 15 Fr. - 10 Fr.;

N- / F-Ausweis: Kollekte)

 

Zentrum Karl der Grosse, Kirchgasse 14, 8001 Zürich (Vom HB Tram 3 (Richtung Klusplatz) bis Central, dann Tram 4 (Richtung Tiefenbrunnen) / Tram 15 (Richtung Klusplatz) bis Helmhaus)

Veranstalter: Schweizerisch-Arabisches Kulturzentrum Zürich, www.sakz.ch

 
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11. Internationales Poesiefestival Al-Mutanabbi 2011

Zürich, 4. – 6. November 2011


Poesie und Veränderung

Die 11. Ausgabe des Internationalen Poesiefestivals Al-Mutanabbi 2011, das in Zürich stattfindet, widmet sich dem Thema Poesie und Veränderung und möchte damit die Rolle der Poesie in der Zeit des arabischen Frühlings ansprechen. Lange war die Poesie das Kommunikationsmittel überhaupt, wenn es darum ging, sich über gesellschaftspolitische und emotionale Befindlichkeiten zu äussern. In der arabischen Welt kam der Poesie diese Rolle besonders ausgeprägt zum Ausdruck.
Bei den Mobilisierungen zu den Aufständen in verschiedenen arabischen Ländern kamen bekanntermassen den neuen Medien und dem Internet (Facebook, Twitter) eine grosse Bedeutung zu. Es drängt sich nun die Frage auf, welches die Rolle der Kulturschaffenden und den speziell Dichtern nach den Revolutionen ist. Wie beschreiben sie selbst ihre Rolle? Was haben sie zu sagen und wie können sie ihrer Stimme Gehör verschaffen?

Zu Wort kommen werden Fatima Naoot, Mousa Bidaj, Kurt Aebli, Fermín Higuera, Walle Sayer, Etidal Al-Thekrallah, Sabina Naef, Dragica Raj?i?, Moayed Teyib, Pauliina Haasjoki, Petra Ganglbauer, Salah Al Hamdani, Abdulrida Ali, Ali Al-Shalah und Nasir Mounes.

Diskussion: Samstag, 5. November, 17 Uhr
Festivallesungen: Freitag bis Sonntag, 20 Uhr

Ort: Brahmsstrasse 106, 8003 Zürich (Tram 3 /Bus 72 bis Haltestelle Hubertus)

Veranstalter: Schweizerisch-Arabisches Kulturzentrum, Galerie der Erde, Letzigraben 49, 8003 Zürich, Tel. 044 401 12 91, Fax 95

 

 

Das Programm

Freitag, 4. November 2011, 20 Uhr
Festivaleröffnung und Begrüssung: Ali Al-Shalah
Lesungen
Salah Al Hamdani                      Irak/Frankreich
Pauliina Haasjoki                       Finnland
Mousa Bidaj                              Iran
Fatima Naoot                             Ägypten
Kurt Aebli                                  Schweiz

 

Samstag, 5. November 2011
Diskussion zum Thema Poesie und Veränderungen, 17 Uhr
Leitung: Suleiman Taufiq         (Syrien/Deutschland)
Abdulrida Ali                          Irak/England
Dragica Raj?i?                        Kroatien/Schweiz
Fatima Naoot                          Ägypten
Walle Sayer                             Deutschland
Mousa Bidaj                            Iran

 

Lesungen, 20 Uhr
Petra Ganglbauer                     Österreich
Moayed Teyib                          Kurdistan/Irak
Fermín Higuera                        Spanien
Walle Sayer                             Deutschland
Sabina Naef                             Schweiz

 

Sonntag, 6. November 2011, 20 Uhr
Lesungen
Etidal Al-Thekrallah                Saudi-Arabien
Werner Bucher                        Schweiz
(begleitet vom Musiker Malcolm Green)
Nasir Mounes                          Irak/Holland
Dragica Raj?i?                        Kroatien/Schweiz

Musik
Achmed Mukhtar                    Irak/England

Abschied: Ursula Bachman

 

 
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Das Internationale Poesiefestival findet dieses Jahr zum 10. Mal statt: vom 26. - 28. November 2010.
Das diesjährige Thema ist darum dem Verhältnis zwischen der Poesie und den Poesiefestivals gewidmet.
Nicht wie die vorhergehenden Jahre finden die Lesungen dieses Jahr ausschliesslich in Zürich statt (jeweils um 20.00 Uhr),
inklusive der Diskussion am Samstag um 12 Uhr.
Die Lesungen werden auf Deutsch/Arabisch gehalten.
 

10. Internationales Poesiefestival Al-Mutanabbi 2010

Zürich, 26. – 28. November 2010


Poesie und Festivals

Die Jubiläumsausgabe des Internationalen Poesiefestivals Al-Mutanabbi, das dieses Jahr zum 10. Mal stattfindet, widmet sich dem Thema Poesie und Festivals. Dabei steht das Verhältnis der Poesie zu den Poesiefestivals zur Debatte. Das Al-Mutanabbi-Poesiefestival, organisiert vom Schweizerisch-Arabischen Kulturzentrum Zürich, spielt innerhalb der Schweiz, aber auch Europa eine einzigartige Rolle: Im Mittelpunkt jedes Poesiefestivals steht der Austausch zwischen den Dichtenden und dem Publikum – dieses Jahr auch das Thema des Festivals - ebenso von Bedeutung ist der Austausch zwischen den Kulturen, speziell der arabischen und der westeuropäischen Kultur. Die Poesie bleibt nicht in verstaubten Büchern und stummen Zeilen liegen, sondern wird zum Medium, schafft Räume, Bilder und Klänge, lässt Stimmen ertönen – durch die Dichter und Dichterinnen selbst.

Zu Wort kommen werden u. a. so bekannte Stimmen wie Suleiman Taufiq, Fazwi Karim, Bassem Al-Meraiby, Manfred Chobot und Ilma Rakusa.

Festivallesungen und Diskussion:

Brahmsstr. 100, 8003 Zürich (Tram 2 bis Haltestelle Letzigraben)

 

 

Achtung Programmänderung:

Johanna Lier liest am Freitag, 26. 11. und Ilma Rakusa am Samstag, 27. 11. 2010 !

Das Programm

Zürich
Lesung:  Festivaleröffnung Freitag 26. 11. 2010 um 20.00 Uhr
Brahmsstr. 100 , 8003 Zürich
Begrüssung                        Ali Al-Shalah

Ilma Rakusa                      Schweiz
Hasan Najmi                      Marokko
Manfred Chobot                Österreich
Kätlin Kaldmaa                  Estland
Bassem Al-Meraiby           Schweden

Diskussion zum Thema Poesie und Festivals Samstag 27. 11. 2010 um 12.00 Uhr
Brahmsstr. 100 , 8003 Zürich
 Ali Al-Shalah                       Irak
Suleiman Taufiq                   Syrien
Massum Faryar                   Afghanistan
Hasan Najmi                        Marokko

Lesung Samstag 27. 11. 2010 um 20.00 Uhr

Suleiman Taufiq                    Syrien
Carmen Kotarski                  Deutschland
Reem Al-Lawati                    Oman
Massum Faryar                     Afghanistan
Johanna Lier                          Schweiz

Lesung zum 28. 11. 2010 um 20.00 Uhr
Bissan Abu Khaled                 Palästina
Abdulrahman Al-Majidi          Holland
Dominik Riedo                        Schweiz
Etidal Al-Thekrallah               Saudi-Arabien
Fawzi Karim                            England

Abschied                                 Ursula Bachman

   
 

9. Internationales Poesiefestival Al-Mutanabbi

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9. Internationales Poesiefestival Al-Mutanabbi

9e Festival international de poésie Al-Mutanabbi

9th International Poetry Festival Al-Mutanabbi

Download Festival Program


kabiri arian abdalrhaman Agnes Hubers kareem
           

9. Internationales Poesiefestival Al-Mutanabbi

16. - 22. Oktober 2009 Zürich, Basel, Bern, Genf, Lugano

Thema: Poesie und Tragödie Gastland: Irak

Die Poesie steht seit alters her sehr oft in enger Beziehung mit der Tragödie. Eigentlich steht am Anfang der europäischen Literatur eine Symbiose von Tragödie und Poesie und zwar Homers Versepos Ilias , und ebenso die Odyssee . Selbst der älteste literarische Text der Welt ist ein Epos, welches viele tragische Episoden beinhaltet: Das Gilgamesch-Epos aus altbabylonischer Zeit. Es wurde im Zweistromland geschrieben, dem heutigen Irak.

Aus dem gleichen Land ist von der ersten und grössten sumerischen Dichterin Enheduana (2285-2250 v. Chr.) ein Gedicht bekannt, das den Titel„Verbannung aus Ur“ trägt.

In den vergangenen Jahrhunderten wurden viele Tragödien – wie auch andere Formen des Theaters – in Versform verfasst. Am Anfang stehen die griechischen Tragödien.

Daniel Casper von Lohenstein schrieb kurz nach dem 30-jährigen Krieg, William Blake schrieb zur Zeit der Französischen Revolution, Expressionisten schrieben aus den Schützengräben des Ersten Weltkriegs, Brechts anklagende Gedichte ragen aus der Zwischenkriegszeit auf, René Char, ein Surrealist, einer der wenigen Dichter, die das Gewehr ergriffen haben, schrieb in der Résistance. Als Autoren von tragischer Poesie sind Paul Celan und Mahmud Darwisch sehr bekannt.

Oft tauchen dieses literarischen Zusammenspiel im Zusammenhang mit so aussergewöhnlichen Ereignissen wie Kriege und Katastrophen auf, wo die Alltagssprache nicht mehr ausreicht, das Geschehene und Gesehene zu beschreiben, in Worte zu fassen. Dazu kommt, dass sich die tragischen Verse besonders gut zum Vortragen eignen, der Text wird dadurch sehr unmittelbar, wie von einem Boten erzählt.

Eine der grossen Tragödien unserer Tage spielt sich im Irak ab. Nach Jahrzehnten einer grausamen Folterdiktatur wird das Land von einem Krieg heimgesucht, in dem es keine klaren Fronten gibt, aber vor allem Zehntausende von zivilen Opfern.

Deshalb ist dieses Jahr der Irak mit seiner aktuellen poetisch-dramatischen Literatur das Gastland des Festivals, und mehrere sehr bekannte Dichter aus dem Irak werden am Festival teilnehmen.

Wir möchten Sie herzlich dazu einladen, unmittelbar zu vernehmen, was die DichterInnen berichten.

 

Programm:

Zürich .. Lesung:

Freitag, 16. Oktober –Sonntag 18. Oktober, 20:00 Uhr, Kulturmarkt, Ämtlerstrasse 23, 8003 Zürich

Diskussion: Samstag 17. Oktober, 12 -14 Uhr, Kulturmarkt

Basel .. Lesung:

Montag, 19. Oktober, 19 Uhr, H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95, 4057 Basel

Bern .. Lesung:

Dienstag, 20. Oktober, 20 Uhr, PROGR Bern, Kleine Bühne, Waisenhausplatz 30, 3001 Bern

Genf.. Lesung:

Mittwoch, 21. Oktober, 20 Uhr, Societé de Lecture, 11 Grand-Rue, 1204 Genève

Lugano .. Lesung:

Donnerstag, 22 Oktober , 20 Uhr, Liceo di Lugano, Aula Magna, Viale Cattaneo 4, 6900 Lugano

 

TeilnehmerInnen:

Yahia Al-Samawy - Australien, Venus Faiq und Sylvia Hubers – Holland.

Agnes Meadows, Abdul Karim Gassid, und der Musiker Ahmed Mukhtar – Grossbritannien, Seham Jabbar - Schweden, Nahid Kabiri –Iran.

Khalid Al Budur- Arabische Emirate, Ibrahim El-Masri -Ägypten, Suleyman Taufiq- Syrien

Abdulzahra Zaki, Adul-Rahman Tuhmazi, Aryan Seid Khalaf und Farid Zamdar - Irak

Semadeni Leta, Fabiano Alborghetti , Stauffer Michael und Ali Al-Shalah – Schweiz.

   

9e Festival international de poésie Al-Mutanabbi

16-22 Octobre 2009, Zurich, Bâle, Berne, Genève, Lugano

Thème: Poésie et tragédie

Pays invité d'honneur: Iraq

Depuis toujours la relation entre poésie et tragédie est très étroite. C'est une symbiose de la tragédie et de la poésie qui marque le commencement de la littérature européenne, dans l' Iliade et l' Odyssée d'Homère. Même le texte littéraire le plus ancien du monde est une épopée aux nombreux épisodes tragiques, le Gilgamesh de l'époque babylonienne, écrit dans le pays du Tigre et de l'Euphrate, l'Iraq de nos jours.

Exil loin de Ur , un poème de la première et plus grande poétesse sumérienne Enheduana (2285-225o av. J.-C.), est originaire du même pays.

Au cours des siècles passés, beaucoup de tragédies – comme d'autres formes théâtrales – ont été écrites en vers, à commencer par les tragédies grecques.

La poésie de Daniel Casper von Lohenstein est née peu après la Guerre de Trente Ans, celle de William Blake au temps de la Révolution française, les expressionnistes ont écrit dans les tranchées de la Première Guerre mondiale, les poèmes accusateurs de Brecht s'élèvent de l'entre-deux-guerres, le surréaliste René Char, un des rares poètes à avoir pris les armes, a écrit et combattu dans la Résistance. Paul Celan et Mahmoud Darwish sont connus comme auteurs de poésie tragique.

L'interaction de la poésie et de la tragédie est souvent déclenchée par des événements extraordinaires comme les guerres et les catastrophes, où la langue de tous les jours ne suffit plus pour exprimer et décrire ce qui se passe et frappe le regard. De plus, les vers tragiques se prêtent tout particulièrement à la récitation publique, donnant au texte le caractère immédiat du rapport d'un messager.

Une des grandes tragédies de nos jours se déroule en Iraq. Après des décennies d'une cruelle dictature tortionnaire, le pays est ravagé par une guerre où il n'y a pas de front nettement tracé, mais des dixaines de milliers de victimes civiles.

Voilà pourquoi cette année l'Iraq est à l'honneur du festival, avec sa littérature contemporaine poétique et dramatique, et plusieurs poètes très connus de l'Iraq participeront au festival.

Nous vous invitons cordialement à venir écouter ce qu'ils ont à nous dire.

 

Programme:

Zurich : Lectures: de vendredi, 16 octobre, à dimanche, 18 octobre, à 20h, Kulturmarkt. Ämtlerstrasse 23, 8003 Zurich

débat: samedi, 17 octobre, 12 à 14 h, Kulturmarkt

Bâle : Lectures: lundi, 19 octobre, 19 h, H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95, 4o57 Bâle

Berne: Lectures: mardi, 2o octobre, 2o h, PROGR Berne, Kleine Bühne, Waisenhausplatz 3o, 3oo1 Berne

Genève : Lectures: mercredi, 21 octobre, 2o h, Société de lecture, 11 Grand-Rue, 12o4 Genève

Lugano : Lectures: jeudi, 22 octobre, 2o h, Liceo di Lugano, Aula Magna, Viale Cattaneo 4, 69oo Lugano

 

Participants:

Yahia Al-Samawy (Australie), Venus Faiq et Sylvia Hubers (Pays-Bas)

Agnes Meadows, Abdul Karim Gassid et le musicien Ahmed Mukhtar (Grande-Bretagne)

Seham Jabbar (Suède), Nahid Kabiri (Iran)

Khalid Al Budur (Emirats Arabes), Ibrahim El-Masri (Egypte), Suleyman Taufiq (Syrie)

Abdulzahra Zaki, Abdul-Rahman Tuhmazi, Aryan Seid Khalaf et Farid Zamdar (Iraq)

Semadeni Leta, Fabiano Alborghetti, Michael Stauffer et Ali Al-Shalah (Suisse)

 

9th International Poetry Festival Al-Mutanabbi

October 16-22, 2oo9, Zurich, Basel, Bern, Geneva, Lugano

Theme: Poetry and Tragedy

Guest country: Iraq

Poetry has always been closely related to tragedy. What marks the beginning of European literature is a symbiosis of tragedy and poetry, in Homer's epic poems, the Iliad and the Odyssey . Even the oldest literary text of the world is an epic poem with numerous tragic episodes, the Gilgamesh written in Babylonian times in what is now Iraq .

In the same country was composed Exile from Ur , a poem by the first and greatest Sumerian poetess Enheduana (2285-225o B.C.).

In the following centuries many tragedies, as well as other theatrical forms, were put into verse, beginning with the Greek tragedies.

Daniel Casper von Lohenstein wrote shortly after the Thirty Years War, William Blake at the time of the French Revolution, the Expressionists in the trenches of the First World War, Brecht's accusing poems rose between the wars, the Surrealist René Char, one of the few poets to have taken up arms, wrote and fought in the Résistance. Paul Celan and Mahmoud Darwish are famous authors of tragic poetry.

This literary interaction of two genres is often caused by extraordinary events like wars and catastrophes, when everyday language is no longer enough to put into words and describe what happens and meets the eye. Moreover tragic verse is especially apt to be recited scenically, the text thus gaining in immediacy like the words of a messenger.

One of the great tragedies in our days is happening in Iraq . After decades of a cruel dictatorship of torturers the country is hit by a war without any clear front line, but with tens of thousands of civilian victims.

This year Iraq , with its contemporary poetic-dramatic literature, is the festival's guest country, and several famous poets from Iraq will take part in the festival.

We cordially invite you to come and listen to what these poets have to tell us.

 

Programme:

Zurich : Readings : Friday, Oct 16 – Sunday, Oct 18, 20:00 h, Kulturmarkt, Ämtlerstrasse 23, 8oo3 Zurich

Panel: Saturday, Oct 17, 12-14 h, Kulturmarkt

Basel : Readings : Monday, Oct 19,19 h, H95 Raum für Kultur, Horburgstr. 95, 4o57 Basel

Bern : Readings : Tuesday, Oct 2o, 2o j, PROGR Bern , Kleine Bühne, Waisenhausplatz 3o, 3oo1 Bern

Geneva : Readings : Wednesday, Oct 21, 2o h, Société de lecture, 11 Grand-Rue, 12o4 Geneva

Lugano: Readings : Thursday, Oct 22, 2o h, Liceo di Lugano, Aula Magna, Viale Cattaneo 4, 69oo Lugano

 

Participants :

Yahia Al-Samawy ( Australia ), Venus Faiq Sylvia Hubers ( Netherlands )

Agnes Meadows, Abdul Karim Gassid and the musician Ahmed Mukhtar (Great-Britain)

Seham Jabbar (Sweden), Nahid Kabiri (Iran)

Khalid Al Budur (UAE), Ibrahim El-Masri (Egypt), Suleyman Taufiq (Syria)

Abdulzahra Zaki, Abdul-Rahman Tuhmazi, Aryan Seid Khalaf and Farid Zamdar (Iraq)

Semadeni Leta, Fabiano Alborghetti, Michael Stauffer and Ali Al-Shalah ( Switzerland )

 

8. Internationales Poesiefestival al-Mutanabbi „Poesie & Theater“

Festivalbuch / festivalbook / كتاب المهرجان

 

Karte 08

Pressemitteilung/press release/communiqué de presse

Lebensläufe/curricula vitae

8. Internationales Poesiefestival al-Mutanabbi „Poesie & Theater“
Freitag, 23. Mai 2008 - Donnerstag, 29. Mai 2008

Freitag, 23. Mai - Sonntag, 25. Mai, im Kulturmarkt „Rats“ in Zürich (deutsch/arabisch)
Samstag, 24. Mai von 12.00-14:00 Uhr Diskussion «Poesie und Theater» (deutsch/arabisch)
Montag, 26. Mai, im Vorstadttheater Basel (deutsch/arabisch)
Dienstag, 27. Mai, in der Kleinen Bühne des PROGR Bern (deutsch/arabisch)
Mittwoch, 28.Mai, in der bibliothèque de la Cité Genf (français/arabe)
Donnerstag, 29. Mai, in der aula magna des Liceo di Lugano (italiano/arabo)

 

The Belt of Africa
Sudan, Sangal, Darfur and Kordofan are all been called SUDAN
contemporary african art

Billy Dijte, Senegal & Shahto Ali, Sudan

Schweizerisch-Arabisches Kulturzentrum, Gallerie der Erde

February 16 th 2008 – March 16th 2008 open from 2 to 6 pm

a cultural movie about the Sudan and Senegal will be shown at the finissage March 16th 2008

 

Explodierer - oder 21 Arten in die Luft sprengen
Was, wenn ich ein Explodierer würd ...
Theater - Rap - Poesie ein Underground-Tryout von Maralam

Aufführungen: 13. 14. 15. Dezember 2007 um 20:15 Uhr

7. Internationales Poesiefestival al-Mutanabbi 2007 von 01. bis 07. Juni 2007 in Zürich, Basel, Bern, Genf und Lugano

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Sam Hamill, USA

Zusatzlesung im Rahmen des 7. Internationalen Poesiefestivals „al-Mutanabbi“ (mehr)

 
Al/Mutanabbi7-Klick hier
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Literatur aus dem Libanon Lesung im Schweizerisch-arabischen Kulturzentrum Zürich.

Di 22. Mai.2007 - 20:30 Uhr

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Al-Mutanabbi


6. Internationales Poesiefestival al-Mutanabbi 2006 von 13. bis 20. Mai 2006 in Zürich, Luzern, Bern, Genf und Lugano

6th International Poetry Festival al-Mutanabbi 2oo6
From May 13 to May 2o, 2oo6, in Zurich, Lucerne, Berne, Geneva and Lugano

6e Festival International de Poésie al-Mutanabbi 2oo6
Du 13 au 2o mai 2oo6 à Zurich, Lucerne, Berne, Genève et Lugano


22- 25 April 2005
Almutanabbi 5

5 . Internationales Festival al-Mutanabbi der Poesie
Poesie und Musik

Der Link zum Festival

Sonntag 20 März 19:00 Uhr
 
Dokumentarfilm über den ägyptischen Maler Salah Hassouna
 
 
19. März 2005 – 4. September 2005

Einladung zum Filmabend
Die Welt des ägyptischen Künstlers Salah Hassouna

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